„Tensegrity II“ besteht aus mehreren Stahlrahmen, die scheinbar schwerelos an Drahtseilen aufgehängt sind und dadurch den Eindruck erwecken, in der Luft zu schweben. Die schlanken Profile und offenen Formen verleihen der die Konstruktion eine leichte und filigrane Anmutung.
Die glänzende silberne Oberfläche reflektiert die Umgebung und schafft so eine kühle, futuristische Ästhetik, die je nach Blickwinkel des Betrachters und Tageszeit variieren kann. Schon ein leichter Windstoß lässt die verspannten Rahmen schwanken; durch sanften Fingerdruck können Besucher die Elemente sanft in Rotation versetzen. Die eleganten Bewegungen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Die kinetische Dynamik der frei gelagerten Gelenke verleiht der Skulptur eine spielerische Lebendigkeit. Die Skulptur ist so konzipiert, dass sich die Bewegungen teilweise in unvorhersehbaren, ja sogar chaotischen Mustern entfalten.
Im weiteren Kontext ist „Tensegrity II“ Teil der Geschichte experimenteller Stahlskulpturen, in denen architektonische Klarheit auf Beweglichkeit trifft.